{"id":65213,"date":"2025-09-30T11:15:51","date_gmt":"2025-09-30T09:15:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cubeserv.com\/?p=65213"},"modified":"2025-11-19T15:54:59","modified_gmt":"2025-11-19T14:54:59","slug":"von-der-theorie-zur-praxis-wie-sie-ihre-ki-transformation-erfolgreich-umsetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cubeserv.com\/de\/von-der-theorie-zur-praxis-wie-sie-ihre-ki-transformation-erfolgreich-umsetzen\/","title":{"rendered":"Von der Theorie zur Praxis \u2013 Wie Sie Ihre KI-Transformation erfolgreich umsetzen"},"content":{"rendered":"\t\t
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Um Ihr Unternehmen auf Ihre KI-Transformation vorzubereiten, haben Sie bereits das KI-Klima <\/strong>analysiert, m\u00f6gliche Herausforderungen<\/strong> identifiziert und sich mit der gro\u00dfen Bedeutung des menschlichen Faktors bei Ver\u00e4nderungen<\/strong> bekanntgemacht. Doch jetzt stehen Sie vor der n\u00e4chsten Frage: Wie wandeln Sie das verstandene Wissen \u00fcber die Situation in eine erfolgreiche Umsetzung um?<\/strong> Diese gro\u00dfe L\u00fccke sorgt oft f\u00fcr das Scheitern guter Change-Projekte.<\/p>

Fast jeder wei\u00df, dass Wissen allein nicht ausreichend ist.<\/strong> Auch Ihre, in der Theorie, erfahrensten F\u00fchrungskr\u00e4fte k\u00f6nnen an der praktischen Umsetzung scheitern. Diese verstehen nun die grundlegende Theorie, doch wie aktivieren sie Multiplikatoren? Sie wissen wie wichtig transparente Kommunikation ist, doch welche Formate eignen sich hierf\u00fcr am besten? Sie haben ein Bewusstsein \u00fcber die Notwendigkeit einer strukturierten Herangehensweise, doch wo genau sollte man beginnen?<\/strong> \u00a0<\/p>

Viele Unternehmen experimentieren und versuchen aus ihren Fehlern zu lernen, was ebenfalls wichtig ist, doch vernachl\u00e4ssigen sie bereits bew\u00e4hrte Techniken und Methoden. Wenn Sie die richtigen Techniken und Methoden f\u00fcr Ihre KI-Transformation finden, k\u00f6nnen diese zu einem nahezu sicheren Erfolg f\u00fchren. Wie bereits in unserem ersten Beitrag zum Thema KI-Klima<\/a> erw\u00e4hnt, scheitern bis zu 70% aller Change-Projekte jeglicher Art an mangelndem Change-Management.<\/strong><\/p>

Es ist wichtig, dass Sie ein Verst\u00e4ndnis \u00fcber informelle Netzwerke, versteckte Einflussfaktoren und die emotionalen Dynamiken Ihres Unternehmens<\/strong> aufbauen. Erfolgreiche Change Manager entwickeln ein gutes Gesp\u00fcr f\u00fcr die unsichtbaren Kr\u00e4fte, die m\u00f6glicherweise Ihren Ver\u00e4nderungsprozess beeinflussen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t

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Diese Grafik wurde mithilfe von KI generiert.<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t
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Multiplikatoren aktivieren: Der Schl\u00fcssel zur Skalierung<\/h3>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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Eine der wirkungsvollsten M\u00f6glichkeiten ist der Einsatz sogenannter interner Multiplikatoren<\/strong>, der Einsatz von Mitarbeitern mit viel Know-how zum Thema (auch Change-Agents genannt), welche als Botschafter f\u00fcr die geplante Ver\u00e4nderung dienen. Peer-to-Peer-Kommunikation<\/strong> ist nachweisbar um ein Vielfaches effektiver als eine Top-down-Kommunikation. Hier bekommen besonders die sozialen Strukturen und weichen Faktoren der Mitarbeiter Ihres Unternehmens eine wichtige Rolle.<\/p>

Die Wahl der richtigen Mitarbeiter ist hier also von gro\u00dfer Wichtigkeit. Ein Change-Agent sollte nicht nur fachliche Glaubw\u00fcrdigkeit, sondern ebenso soziale Kompetenz<\/strong> und Wissen \u00fcber die \u201eunsichtbaren\u201c Beziehungen der Teams besitzen. Zudem ist es besonders wichtig, dass Ihr Mitarbeiter die F\u00e4higkeit besitzt, auch hoch komplexe Thematiken verst\u00e4ndlich zu erkl\u00e4ren und nahbar zu wirken. Eine gewisse Neugier f\u00fcr neue Technologien kann au\u00dferdem hilfreich sein, denn diese sch\u00fcrt oft die glaubw\u00fcrdige Leidenschaft der Erkl\u00e4rungen des Mitarbeiters an.<\/p>

Um die passenden Mitarbeiter zu finden, sollten Sie also die folgenden Schritte beachten<\/strong>: Analyse der informellen Beziehungen und Hierarchien (denken Sie hier an die nonverbale Ebene des Eisbergmodells), Analyse der fachlichen Mitarbeiterkompetenz und die Beurteilung der intrinsischen Motivation der Mitarbeiter diese KI-Transformation zu bewirken.<\/p>

Nachdem Sie einen oder mehrere geeignete Mitarbeiter gefunden haben, k\u00f6nnen Sie diese als Multiplikatoren \u201eaktivieren\u201c.<\/strong> Das hei\u00dft, dass Sie diesen die Rahmenbedingungen bieten, sich weitere fachliche Kompetenz und Change-Managements Skills anzueignen. Untersch\u00e4tzen Sie hier nicht die Dauer und \u00fcbereilen Sie dies nicht! <\/strong>Die passende Vorbereitung<\/a> dieser Mitarbeiter ist eine weitere wichtige Investition f\u00fcr Ihre KI-Transformation<\/strong>, welche sich mit Sicherheit durch eine schnellere Implementierung und h\u00f6here Akzeptanzraten auszahlen wird. Und mit Hilfe der Informationen, die diese Mitarbeiter liefern, k\u00f6nnen Sie Ihre geplanten Aktionen um einiges besser skalieren.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t

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Diese Grafik wurde mithilfe von KI generiert.<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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Wie Ihre Kommunikation die Ver\u00e4nderung bewirkt <\/h3>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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Eine effektive Kommunikation<\/strong> sollte einer 3-S\u00e4ulen-Strategie<\/strong> folgen: Transparenz f\u00fcr Vertrauen, Relevanz f\u00fcr Aufmerksamkeit und Partizipation f\u00fcr Akzeptanz. Sorgen Sie f\u00fcr ausreichend Transparenz, um mehr Vertrauen zu schaffen. Erl\u00e4utern Sie die Relevanz der Ver\u00e4nderung, um Aufmerksamkeit zu erregen. Und f\u00f6rdern Sie die Partizipation, um mehr Akzeptanz zu bewirken. Jede dieser S\u00e4ulen erfordert spezifische Formate und -techniken<\/a>, die aufeinander aufbauen und sich gegenseitig verst\u00e4rken.<\/p>

Betrachten wir zun\u00e4chst die erste S\u00e4ule, Transparenz<\/strong>, hier geht es um die ehrliche Kommunikation Ihrer Pl\u00e4ne, Ziele, erwarteter Herausforderungen und m\u00f6glichen Nachteile. Bleiben Sie hier bei der Wahrheit, denn Ihre Mitarbeiter werden es merken, wenn Sie dies nicht tun, und zudem w\u00fcrde dies noch schlimmere Folgen haben. Wenn Sie authentisch bleiben, k\u00f6nnen Sie eine gute Vertrauensbasis aufbauen f\u00fcr Ihre weiteren Schritte der Ver\u00e4nderung.<\/p>

Die zweite S\u00e4ule, Relevanz<\/strong>, steht f\u00fcr die Verbindung der KI-Pl\u00e4ne mit konkreten Arbeitserfahrungen Ihrer Mitarbeiter. Denken Sie hier an gutes Storytelling, damit sich Ihre Mitarbeiter wiedererkennen und Ihnen aufzeigt wird, welche allt\u00e4glichen Probleme verschwinden k\u00f6nnen. Appellieren Sie hier besonders an die emotionale Komponente zu solchen t\u00e4glichen Pain Points.<\/p>

Zu guter Letzt steht die S\u00e4ule der Partizipation<\/strong> daf\u00fcr, Ihre Mitarbeiter von passiven \u201eEmpf\u00e4ngern\u201c der Ver\u00e4nderung zu aktiven Mitgestaltern der Unternehmenszukunft zu wandeln. Das Feedback ist hierbei Ihr bester Freund, denn Sie sollten ein offenes Ohr f\u00fcr die Anregungen Ihrer Mitarbeiter haben und diesen das Gef\u00fchl vermitteln, dass diese einen echten Einfluss auf die Gestaltung der KI-Transformation haben.<\/p>

Bereits bew\u00e4hrte Kommunikationsformate sind beispielsweise Sprechstunden, interaktive Workshops<\/strong><\/a>, Regeltermine f\u00fcr kontinuierliches Feedback oder auch Fragebogen. In welcher H\u00e4ufigkeit und Zusammenstellung diese Formate f\u00fcr Ihr Unternehmen nutzbar sind, ist eine individuelle Einsch\u00e4tzung<\/strong>.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t

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Diese Grafik wurde mithilfe von KI generiert.<\/figcaption>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/figure>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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Erste Erfolge strategisch nutzen \u2013 Die Macht der Quick Wins <\/h3>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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Ihre ersten kleinen Projekte<\/a> k\u00f6nnen entscheidend f\u00fcr die Akzeptanzrate im Unternehmen sein. Wie bereits in unserem ersten Beitrag erw\u00e4hnt, sind diese sogenannten \u201eQuick Wins\u201c<\/strong> perfekt, um schnell sichtbare Ver\u00e4nderungen aufzuzeigen. Die ersten erfolgreichen Projekte k\u00f6nnen \u00c4ngste reduzieren und erste positive Erfahrungen vermitteln.<\/p>

Die Kommunikation dieser \u201eQuick Wins\u201c ist ebenfalls entscheidend, nutzen Sie nicht nur Zahlen und Fakten, sondern achten Sie auch darauf, welche kleinen Probleme und Pain Points bereits dieses kleine Projekt verringern konnte. Bauen Sie hier ein Momentum f\u00fcr Ihre weiteren Projekte auf, um Ihren Mitarbeitern Lust auf die Ver\u00e4nderung zu machen ohne realistische Erwartungen zu vergessen. Es geht hier, wie immer bei Ver\u00e4nderungen, um die richtige Balance<\/strong>.<\/p>

Bevor Sie von diesem ersten Projekt(en) zu Ihrem eigentlichen Zielprojekt \u00fcbergehen, sollten Sie noch einmal innehalten. Diese Phase kann entscheiden, ob es bei vereinzelten Erfolgen bleibt oder ob sie nachhaltige Ver\u00e4nderung bewirken. Haben Sie also wirklich alles Bedacht? <\/strong><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t

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Widerst\u00e4nde in Chancen verwandeln<\/h3>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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Hoffentlich ist Ihnen nun dieser wichtige Punkt eingefallen: Widerst\u00e4nde<\/strong>. Die Entstehung von Widerst\u00e4nden bei Ver\u00e4nderungen, besonders bei der Einf\u00fchrung von KI, sind nicht nur normal, sondern auch durchaus berechtigt. Sie bestehen besonders oft aus \u00c4ngsten, die nicht ausreichend durch Ihre Kommunikation behandelt wurden. Diese stellen jedoch nicht unbedingt Widerst\u00e4nde dar, ganz im Gegenteil sie k\u00f6nnen als Chance<\/strong> betrachtet werden richtig auf Ihre Mitarbeiter einzugehen und diese zu beteiligen.<\/p>

Wichtig ist die Unterscheidung von konstruktiver Kritik und destruktiver Kritik<\/strong>, sowie die jeweils angemessene Behandlung. Kritische Stimmen spiegeln oft \u00c4ngste und Sorgen Ihrer Mitarbeiter wider. Doch wenn Sie es mit geeigneten Strategien schaffen diese Stimmen zu \u00fcberzeugen, so schaffen Sie meist die \u00fcberzeugendsten Botschafter<\/strong>. Arbeiten Sie hier viel mit Interaktion und der Vermittlung von Wissen, viele Kritiker haben vielleicht bisher einfach noch nicht alle Pl\u00e4ne verstanden oder denken andere Einsatzm\u00f6glichkeiten w\u00fcrden sich besser eignen. Entwickeln Sie doch beispielsweise Ihre Unternehmens KI-Leitlinien<\/strong><\/a> zusammen, so beruhigen Sie nicht nur \u00c4ngste, sondern regen zur aktiven Mitarbeit an.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t

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Der KI-Transformation Schnellcheck \u2013 Wo steht Ihr Unternehmen? <\/h3>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t
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Wie bereits in unserem ersten Artikel bieten wir Ihnen auch hier wieder einen kurzen Schnellcheck<\/strong> an. Beantworten Sie diese Fragen wie gewohnt ehrlich, damit Sie ein realistisches Bild erhalten.<\/p>

Bewerten Sie auf einer Skala von 1 bis 5:<\/strong><\/p>