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"We are drowning in information, but starving for knowledge" 1
In den heutigen Unternehmen existieren sehr große Datenbestände, deren genaue Analyse wertvolle Erkenntnisse verspricht und so zu erheblichen Wettbewerbsvorteilen verhelfen kann.
Gerade in Anbetracht der Menge des heutzutage verfügbaren Datenmaterials gewinnt dabei die sinnvolle Extraktion, Analyse und Nutzung der verwertbaren Daten zunehmend an Bedeutung.
Doch oft genug bleiben diese "Golden Nuggets" (oder noch treffender: "Knowlegde Nuggets") ungenutzt, da das permanent wachsende Volumen der Daten die Auswertung erschwert.
Eine neue Generation von Analysewerkzeugen wird benötigt, um automatisch nützliches Wissen aus großen Datenbanken herausfiltern zu können - genau dies ist das Ziel von Data Mining und Knowledge Discovery in Databases (KDD), einem noch jungen Zweig von Business Intelligence, dessen Potenzial wir Ihnen in diesem Artikel näher vorstellen möchten.
Knowledge Discovery in Databases - Data Mining - OLAP
Während KDD den gesamten Prozess der Wissensfindung umfasst, ausgehend von einer vorgegebenen Menge von "Rohdaten" bis hin zu aufbereiteten, klar verständlichen Aussagen und Zusammenhängen aus diesen Daten, beinhaltet Data Mining nur denjenigen Teilschritt der Datenfilterung, in dem die eigentliche Analyse vorgenommen wird (siehe Abbildung 1).
Der wichtigste Unterschied von Data Mining gegenüber der traditionellen OLAP-Methode besteht darin, dass bei der Analyse durch Data Mining bewusst auf konkrete Fragestellungen auf der Basis von vorstrukturierten Daten verzichtet wird. Durch diese so genannte "Hypothesefreiheit" entsteht der Vorteil, dass der Anwender die Suche im Datenpool nicht unbewusst durch seine subjektive Auswahl beeinflussen und somit einschränken kann.
Die Analyse im Data Mining erfolgt also intuitiv, manuell und mit einem datengetriebenen Bottom-Up-Ansatz (siehe Abbildung 2).
Bildlich gesprochen bedeutet dies, dass Unternehmen, die nur die vergangenheitsbasierte OLAP-Technologie zur Datenanalyse anwenden, in einem Auto zu ihrer Orientierung nur den Rückspiegel benutzen.
Im Gegensatz dazu blicken Unternehmen mit einem erfolgreichen Data-Mining-Ansatz zusätzlich auch durch die Frontscheibe des Autos und erhalten so eine vorausschauende, zukunftsorientierte Perspektive auf ihre Kunden und Geschäftsvorfälle.
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| Grafik zum Artikel |
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Abbildung 1: Das KDD-Prozessmodell mit dem Teilschritt "Data Mining" |
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Abbildung 2: OLAP vs. Data Mining: Unterschiede in der Analysemethode |
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Abbildung 3: Der KDD-Prozess des Analyse Prozess Designers in SAP BW |
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